16.05.2012
Surfen
Wie kaum eine zweite Sportart vermittelt Surfen ein ganz besonderes Freiheitsgefühl. Eins werden mit der Welle und dabei noch braun und muskulös werden – es geht schlimmer, oder? Damit der Surfer auf dem Brett bleibt und das Segel ideal in den Wind bringt, muss er seinen gesamten Körper einsetzen. Neben der Kontrolle des Gleichgewichtssinnes ist hier vor allem das Erlernen des richtigen Standes und die korrekte Fußarbeit wichtig. Das sorgt überall für stramme Muckies.
Das Ganzkörpertraining stimuliert aber nicht nur die Muskeln, sondern sorgt auch für ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Im normalen Trainingsbetrieb liegt die Herzfrequenz bei etwa 130 Schlägen pro Minute und damit im optimalen Ausdauerbereich. Untersuchungen des Profi-Windsurfers Klaas Voget im Rahmen seiner Magisterarbeit zeigten, dass Profis im Wettkampf sogar Werte bis zu 200 BPM erreichen. Wer auf dem Brett steht, ist also definitiv fit. Und das Beste: Durch Wind und Wellen nimmt man die Anstrengung kaum wahr. Surfen bietet sich also auch für Leute an, die beim Ausdauersport regelmäßig ein Licht am Ende des Tunnels sehen.
Dass Wellenreiten eine gute Möglichkeit ist, um fit zu werden, ist natürlich auch den Stars nicht entgangen: Promis wie Cameron Diaz und Matthew McConaughey schwören auf die Outdoorsportart.
Pilates
Fragt man Prominente nach ihrer Formel für eine super Figur, dann lautet die Antwort meistens: Pilates. Das systematische Ganzkörpertraining des Mönchengladbachers Joseph Hubert Pilates ist ein wesentlicher Bestandteil des Trainings von Stars wie Madonna, Megan Fox und Liv Tyler.
Ähnlich wie beim Core Training werden vor allem Bauch-, Po-, Schulter-, Becken- und Rückenmuskulatur gestärkt und tiefliegende Muskeln angesprochen. Zudem kombiniert das Trainingsprogramm Atem- und Koordinationstechniken sowie Kräftigungs- und Dehnübungen miteinander. Pilates ist auch für Menschen mit Rückenschmerzen eine gute Wahl, denn es hilft, die Verspannungen zu lösen und sorgt für eine gerade Haltung. Ein weiterer Vorteil ist, dass man für das Training weder Vorkenntnisse noch aufwendiges Equipment benötigt.
Für Jung wie Alt stellt Pilates eine gute Möglichkeit zum Fitwerden dar. Männer üben dieses Ganzkörpertraining jedoch eher selten aus. Für die bietet sich die nächste Sportart schon eher an:
Joggen
Joggen ist keine neue Sportart. Und es macht selten Spaß. Dennoch ist es einer der besten Möglichkeiten, um Gewicht zu verlieren und das Herz-Kreislauf-System auf Vordermann zu bringen. Genau deshalb ist Jogging nach wie vor ein beliebtes Workout. Prominente wie Tom Cruise, Halle Berry oder Jake Gyllenhaal sind regelmäßig auf den Straßen unterwegs. Stars wie P. Diddy oder Katie Holmes haben sogar schon Marathons absolviert.
Gerade für Leute, die wenig Zeit haben, ist Joggen sehr gut geeignet. Egal wo und wann – irgendwo findet sich immer eine gute Laufstrecke. Ausdauersport wird von Vielen als das beste Mittel angesehen, um Stress abzubauen und den Kopf freizubekommen. Und wie britische Wissenschaftler des Stanford University Medical Center in einer 2009 erschienenen Studie herausfanden, mindert es zudem das Risiko, an Krebs zu erkranken. Über 20 Jahre wurden dort mehrere hundert Läufer begleitet. Das Ergebnis: Jogger in fortgeschrittenem Alter hatten nur ein halb so großes Risiko, an Krebs zu erkranken wie gleichaltrige Nicht-Läufer.
Training mit einem Personal Trainer
Zugegeben – Nur durch Surfen, Pilates oder Joggen lässt sich ein Celebrity-Körper kaum realisieren. Viel mehr steckt harte, tägliche Arbeit dahinter. Und da die Motivation alleine wohl gering wäre, engagieren die meisten Stars Personal Trainer, die Ihnen bei ihrem Ziel Traumkörper helfen sollen. Für die berühmten Persönlichkeiten wird ein individueller Trainings- und Essensplan aufgestellt, den sie rigoros einhalten müssen. Dazu gehört häufig auch, komplett auf Süßes und Fettiges zu verzichten.
Trotz des Prinzips „Verzicht und wenig Genuss“ sind Personal Trainer in Hollywood heiß begehrt. Die Besten der Branche, namentlich David Kirsch, Gunnar Peterson, Harley Pasternak und Ramona Braganza, sind meist auf Monate ausgebucht. Ihr guter Ruf und das wirkungsvolle Trainingsprogramm machen die Instructor zu teuren Hilfsarbeitern – für Otto-Normal-Verbraucher sind sie schlichtweg unbezahlbar. Umso besser, dass die meisten Coaches mittlerweile Bücher und DVDs mit ihren Trainingsprogrammen anbieten. Besonders Motivierte dürften die Strandfigur auch auf diesem Weg erreichen.
Bildquelle: familiymwr, http://www.flickr.com/photos/familymwr/5032496501/sizes/l/in/photostream/
