04.04.2012
Der Filter ist speziell für nicht fachkundige Benutzer konzipiert. In einer Vorabbewertung wird ermittelt, ob eine weitere Analyse erforderlich ist. Ist dies der Fall, listet das Instrument die Wasserrisiken in den Zulieferketten und im Beteiligungsportfolio auf und liefert eine Reihe von praktischen Ansätzen zur Risikominderung. Der Wasserrisikofilter ist weltweit einsetzbar und zieht sektor- und regionenspezifische Informationen von 235 Ländern und Gebieten heran. Interaktives Kartenmaterial und Fallstudien gehören ebenfalls zum Paket.
Jim Leape, Direktor von WWF International, sieht in dem Tool eine Möglichkeit, mit den Regierungen Pläne zur Wasserbewirtschaftung zu konzipieren, die das verfügbare Wasser gerecht und nachhaltig unter den Menschen, der Natur und der Wirtschaft aufteilen. Auch Dr. Peter Thimme, Leiter der Abteilung Nachhaltigkeit bei der DEG, ist mit dem Ergebnis zufrieden: "Mit dem Wasserrisikofilter haben wir ein Instrument entwickelt, um privaten Firmen die Risiken aufzuzeigen und ihnen zugleich Unterstützung im Wassermanagement anzubieten. Unsere Zusammenarbeit mit dem WWF geht sogar noch darüber hinaus: Sie zeigt praktische Ansätze auf, wie aus den Risiken Geschäftsmöglichkeiten werden können."
Zahlreiche Unternehmen haben bereits ihr Interesse am Wasserrisikofilter bekundet. Dazu gehören Unternehmen wie Coca Cola, H&M, Nestlé und Nokia.
