11.04.2012
Bei Routine-Untersuchungen seien Überschreitungen des Grenzwertes festgestellt worden, teilte das Verbraucherschutzministerium in Düsseldorf am Donnerstag mit. Beide Betriebe seien gesperrt worden. Ein Zusammenhang mit dem Fall in Minden-Lübbecke sei allerdings vorerst nicht zu vermuten. Die dort hergestellten Eier hatten eine bis zu sechsmal über dem Grenzwert liegende Konzentration des Dioxin-ähnlichen PCB (Polychlorierte Biphenyle) aufgewiesen und waren vor allem an Supermärkte ausgeliefert worden.
Ausgehend von den Analysen des gegenwärtig im Betrieb verwendeten Futters deutet momentan noch wenig auf kontaminiertes Futter hin, jedoch stehen die Untersuchungen der zurückgestellten Futtermittelproben noch aus, die an die Hühner verfüttert wurden, welche die Dioxin-Eier gelegt hatten. Desweiteren untersuchen die Verantwortlichen, ob die Hennen das Seveso-Gift über den Boden aufgenommen haben könnten.
Für Menschen soll beim Verzehr der Dioxin-Eier im Übrigen keine gesundheitliche Gefahr bestehen, da die Konzentration des Gifts in den Eiern zu gering ist.
