07.04.2012
Das Forscherteam um Eileen Luders untersuchte für die Studie 100 Personen, die in zwei Versuchsgruppen eingeteilt wurden. Während die eine Gruppe seit Jahrzehnten regelmäßig auf Meditation zurückgriff, war die andere Gruppe in Sachen Entspannungsübungen unerfahren. Die Wissenschaftler untersuchten die Gehirne aller Probanden mittels Magnetresonanztomographie (MRT) und werteten die Daten anschließend aus.
Das Ergebnis: Die Gehirne der regelmäßig meditierenden Versuchspersonen wiesen alle eine signifikant größere Oberfläche aus als die derjenigen, die nicht meditierten. Besonders auffällig waren die Unterschiede im Bereich der sogenannten Inselrinde, die für Selbstwahrnehmung und Mitgefühl mit anderen Menschen zuständig ist.
Die Forscher sehen sich in ihren Vermutungen bestätigt: Regelmäßiges In-sich-kehren kann dazu führen, dass sich das Gehirn flächenmäßig vergrößert und so Platz für neue Informationen schafft.
