01.08.2014

Thomas Greisinger

Worauf sollte ich als Kunde beim Fahrradkauf achten?

Thomas Greisinger

Worauf sollte ich als Kunde beim Fahrradkauf achten?

15.03.2012

Nun ist es wieder soweit, der Frühling steht vor der Tür. Mit ihm zusammen kommt die Fahrradsaison. Wem es schon in den Füßen kribbelt, weil er wieder in die Pedale treten will, steht vielleicht auch vor der Frage, welches Fahrrad denn in Frage kommen könnte. Ist das alte Rad noch brauchbar oder müssen Sie ein neues Fahrrad kaufen? Worauf muss man achten, wenn man keinen fachkundigen Berater zur Seite hat und selbst das neue Fahrrad kaufen will?

Wenn Sie ein Fahrrad kaufen wollen, sollten sie erst einmal wissen, welche Art von Rad Sie sich zulegen wollen. Soll es ein Rennrad sein, ein Citybike, ein Tourenrad, ein Mountainbike oder ein Crossrad? Die Auswahl ist groß und sollte entsprechend den sportlichen Ambitionen getroffen werden. Dann gilt das Hauptaugenmerk der Ausstattung des Rades. Was bekomme ich für mein Geld? Dies ist die zentrale Frage. Bremsen und Beleuchtung sollten vorhanden und intakt sein. Prüfen Sie, ob Lenker und Rahmen zu Ihnen passen und ob Sie eventuell zu groß oder zu klein für das gewünschte Modell sind. Der Sattel sollte sich passend einstellen lassen und Sie müssen bei einer Probefahrt das Gefühl haben, auf "Ihrem" Rad zu sitzen. Fahrräder zu kaufen, ist zudem Vertrauenssache und Sie sollten in Erfahrung bringen, wie vorzugehen ist, wenn Probleme auftauchen.

Klären Sie auch die wichtige Frage - das gilt vor allem für seltene Marken - wie es mit Ersatzteilen aussieht. Müssen es Originalteile sein oder sind sie zwischen den Herstellern austauschbar?

Zubehör für Fahrräder

Viele Fahrräder werden mit diversem Zubehör angeboten. Das beginnt bei dem einfachen Flickzeug, welches gleich mit verkauft wird, geht über Akkus für Elektroräder und endet bei GPS-Systemen. Achten Sie darauf, welche Leistungen sie wirklich benötigen. Simples Zubehör kann natürlich gekauft werden, sollte sich zu Hause doch aber nicht stapeln. Wenn also Flickzeug und Ersatzschlauch vorhanden sind, müssen Sie dem Verkäufer dieses nicht abkaufen. Wenn Sie im Gelände unterwegs sein wollen und sich allein oder nur mit der Karte nicht zurecht finden, kann ein Navigationssystem unter Umständen sinnvoll sein.

Wie immer spielen die Wünsche des Kunden hier eine Rolle, nicht die des Verkäufers. Legen Sie sich also beim Kauf im Laden ein dickes Fell zu, wenn es darum geht, das Fahrrad zu tunen oder sich selbst als Radler besonders auszustatten. Wer im Internet kauft, ist hier meist besser dran, denn hier kann in aller Ruhe das Nötigste ausgewählt werden.Dass man auf gute Beratung im Internet nicht verzichten muss, zeigt unter anderem Toms Bikecorner mit seinem umfangreichen Kaufberatungsratgeber zum Thema „Fahrrad kaufen“.

Teures Markenrad oder günstiges Modell vom Discounter?

Immer wieder ist in den Angeboten der Discounter von Fahrrädern zu lesen, die besonders günstig angeboten werden, aber doch so gut sein sollen. Sie haben scheinbar alles, jeden technischen Schnickschnack und sicher sein sollen sie auch. Doch ist da wirklich etwas dran? Leider zeigt sich in der Praxis nämlich, dass viele Kunden, die im Discounter ein Fahrrad kaufen, eine schlechte Wahl treffen. Das Rad ist das Geld meist nicht wert, weil nur Billigteile verarbeitet wurden. Es ist nur vormontiert und die Endmontage muss selbst vorgenommen werden, oder die verwendeten Teile halten größeren Belastungen nicht stand.

Trotzdem muss nicht in jedem Fall zu einem teurem Markenrad gegriffen werden, welches 1000 Euro oder mehr kostet. Hier steht der Bedarf an erster Stelle. Möchten Sie ein Fahrrad haben, damit sie sportlich auf die Arbeit gelangen können? Bestehen tatsächlich sportliche Ambitionen oder soll gar für einen Wettbewerb trainiert werden? Oder gehören Sie zu den Genussradlern, die lediglich am Wochenende mit dem Bike unterwegs sein wollen und sich die Landschaft beim Radeln betrachten?

Je nach gewünschter Nutzung des Fahrrads sollten die Ansprüche entsprechend gestellt werden. Eines aber gilt immer: An der Sicherheit darf nicht gespart werden. Dies gilt übrigens nicht nur für das Fahrrad, sondern auch für die Ausrüstung. Selbst wenn der Helm noch keine Pflicht in Deutschland ist, sollte doch nicht darauf verzichtet werden.

 

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